Ein Plädoyer

Altgriechisch braucht niemand – oder lernst du da, wie man einen Mietvertrag verstehen kann?

Bei Elternabenden in der Schule oder auch im Alltag kommt diese Frage immer, wenn es um die humanistische Schulbildung geht.

Was meint eigentlich Bildung?

Wissen und Bildung dienen nicht zur Ausbildung von Fähigkeiten für den Arbeitsmarkt, sondern vor allem zur Schulung des Charakters: ein Mensch muss lernen, wie er sich in seiner (Um-)Welt orientieren kann, selbst wiederfindet. Ohne diese Grundlage wird er nicht mehr sein als eine Arbeitsdrohne – kennen Sie solche Menschen? Finden Sie diese Art des Lebens erstrebenswert?

Also muss es bei Bildung auch um die Herausbildung von Talenten und Charakter gehen, des freien und selbstständigen Denkens. Kennen Sie die Zeitungsartikel darüber, dass wir neue Fächer brauchen, damit Schüler lernen, wie man Rechnungen liest oder Mietverträge unterschreibt? Wie haben es denn unsere Eltern bzw. Großeltern ohne solche Fächer geschafft? Ganz einfach: sie wurden solide in den Basisfertigkeiten wie Deutsch und Mathematik ausgebildet. Heute müssen Schüler teilweise Referate über die Heilung des grauen Stars bei Hunden recherchieren (Mittelstufe Gymnasium, Biologie). Finden Sie das sinnvoll?

Worauf kommt es also in einer allgemein bildenden Schule an? Zu lernen: wer bin ich, was möchte ich in meinem Leben und vor allem den würdevollen Umgang mit anderen Menschen egal welcher Kultur zu beherrschen. Also die Verantwortung für einen selbst und im Umgang mit seiner Umwelt übernehmen zu können. Aber wie soll das gehen, wenn man nicht mal die eigene Kultur richtig lernt oder was es bedeutet einfach nur Mensch zu sein – ohne SUV, PlayStation oder Smartphone? Was ist eigentlich Europa (außer eine politische Katastrophe)? Woher kommt das alles? Was genau meint Dramaturgie und wie werden Geschichten erzählt, wie ist Geschichte entstanden?

Warum nun Altgriechisch lernen?

I. Altgriechisch ist eine tote Sprache…

…weil ihre Akmé schon längst vorüber ist. Sogar unter römischen Herrschaft, „zu einer Zeit also, als die griechische Kultur ihre produktive Kraft weitgehend eingebüßt hatte und von der Erinnerung an ihre große Vergangenheit zehrte [… ,war das Griechische] Kultursprache aller Gebildeten und Verkehrssprache in der gesamten östlichen Reichshälfte […]. In dieser Form hieß sie „Koiné“, die Allgemeine. Sie war so allgemein, dass alles, was auf weite Verbreitung rechnete, in ihr verfasst sein musste, das Neue Testament genauso wie das oströmische, das byzantinische Recht. […] Erst viel später, mit dem Aufkommen des Islam, […] hat das Griechische seine Funktion als universelles Verständigungsmittel verloren.“ (Konrad Adam, Die alten Griechen, Berlin 2006, S. 23)

Die Basis für alle Gedanken zu Wissenschaft, Recht und Philosophie liegen dort begraben. Ist das auch der Grund dafür, warum Hitler die humanistische Bildung in der NS-Zeit verboten hat und Bruchstücke aus alt-griechischen Gedichten über den Schulen prangten („Es ist schön, für das Vaterland zu sterben“)?

II. „Im Anfang war die Sprache“…

Die Griechen „waren die Ersten, die den Menschen als sprachbegabtes Lebewesen sahen. [… Der Begriff der Sprache] erinnert daran, dass Sprache sowohl Voraussetzung als auch Folge des Vernunftgebrauchs, des Denkens ist. [… Sprache] ist Bedingung für Kultur.

Nicht jede Sprache allerdings in gleicher Weise. Das Griechische sticht da hervor, zunächst durch seinen übergroßen Formenreichtum, der es erlaubt, Beziehungen zwischen den einzelnen Satzgliedern viel genauer anzugeben als in jeder anderen europäischen Sprache. Das Gegenbeispiel ist das Englische, das ja vor allem deshalb zur modernen Weltsprache geworden ist, weil es aufs Konjugieren und Deklinieren weitgehend verzichtet. Es ist die Sprache für jedermann.

Das Griechische bietet in dieser Hinsicht mehr [Medium, Optativ und die verschiedenen Aspekte einer Handlung!]. […]

Der Glaube, dass der Sprachgebrauch Gesetzen unterliegt, die sich erkennen und formulieren lassen, geht ebenso wie die Überzeugung, dass die Entschlüsselung dieser Gesetze dabei hilft, dem Wesen der Dinge auf die Spur zu kommen, auf die Griechen zurück. […]

Das emotionale Verhältnis der Griechen zu ihrer Sprache gründet weniger in deren Formenreichtum und Geschmeidigkeit, ihrer Präzision und Ausdruckskraft als auch und vor allem in ihrem Wohlklang. […D]ie Kunst der Rede […] dürfte niemals höher geschätzt worden sein und mehr bewirkt haben als im Athen des fünften vorchristlichen Jahrhunderts. […]

So wie die Modulationsfähigkeit des Griechischen die Entstehung aller denkbaren literarischen Formen begünstigt hat, kam ihre grammatische Struktur der Begriffsbildung und damit den Anfängen der Philosophie entgegen. Auch wer des Griechischen nicht mächtig ist, wird sich eine Vorstellung davon bilden können, wie der bestimmte Artikel, den diese Sprache dem Lateinischen voraus hat, dazu einlädt, sich das Allgemeine – das Sein, das Werden, das Vergehen – als etwas Bestimmtes vorzustellen und so den Glauben an eine zweite, geheimnisvolle Wirklichkeit zu nähren, die sich hinter der ersten, erfahrbaren verbirgt. Die Suche nach dieser zweiten, dem Denken […] zugänglichen Welt begann mit Männern wie Thales und Anaximander, die man zusammen mit ein paar anderen nach ihrer Herkunft als ionische Naturphilosophen zu bezeichnen pflegt, und kam mit Platon und Aristoteles ans Ziel. […]

[Die griechische Sprache] steht am Anfang nicht nur ihrer eigenen, sondern der europäischen Kultur. Die wohl nicht weiß, was sie verliert, wenn sie von diesem Erbe nichts mehr hören will.“ (Konrad Adam, Die alten Griechen, Berlin 2006, S. 14ff.)

Das heißt?
Mit dem Erlernen des Alt-Griechischen schult man das Verständnis und vor allem den Umgang mit seiner eigenen Muttersprache. Man lernt um einiges besser und ausgeprägter die Grenzen, aber auch die Möglichkeiten der eigenen Sprache kennen, weil tote Sprachen ein perfektes Sprachsystem haben: es sind vollkommene Sprachen (sie kennen keine Hilfsverben). Daneben entwickelt man ein feines Gespür für die Rechtschreibung von Fremdwörtern und deren Aussprache, wie auch für die oftmals falsche Verwendung der Muttersprache in den Medien. Nach dem Erlernen der Sprache kann man Grundtexte der Weltliteratur, z.B. Homers Ilias lesen. Und dann darf man staunen (θαυμάζειν), was nach Aristoteles das Tor der Philosophie ist.

III. Wir leben in einer Demokratie…

…und das verdanken wir den alten Griechen oder besser gesagt den Athenern. Sowohl Eltern als auch Lehrer beschweren sich immer öfter darüber, dass die eigenen Kinder zu wenig über das demokratische System Bescheid wissen und es nicht wirklich schätzen, geschweige denn ein Bewusstsein für Politik und die aktive Wahrnehmung ihrer Rechte entwickeln. Wie auch bei ein paar Stunden Sozialkunde innerhalb der Schulbildung? Was ist besser: mehr Stunden Sozialkunde oder Kennenlernen, was der Kern einer Demokratie ist und wie sich über Jahrhunderte entwickelt hatte. Das erste erlernt das Vorgedachte von Politikern, das zweite wie Politiker vorgegangen sind.

Die Texte zahlreicher Politiker, Redner, Philosophen und Historiker von damals bieten uns die Chance, unsere eigene Gesellschaft zu verstehen, zu analysieren und zu kritisieren. Es gibt keinen Gedanken von damals, der heute nicht genauso aktuell ist oder nicht schon einmal gedacht wurde. Die Beschäftigung mit den alten Schriften von herausragenden Denkern zeigt demnach die Entwicklung und die ursprünglichen Gedanken unserer Demokratie auf, sowie deren Grenzen.

IV. Freiheit…

…in Denken und Handeln. Die einen nennen es Aufklärung, andere Emanzipation bzw. Feminismus und manche einfach nur Werte. Mit der Beschäftigung anhand zeitloser Gedanken der Antike lernt man ganz von alleine den Begriff der Freiheit zu deuten und zu leben. Wer Griechisch lernt, hat die Chance, von der ersten Stunde an eine geistige Orientierung zu erwerben, die ihn ,,gegen gewisse Zeitkrankheiten immun macht: ein buchstäblich trostloses Nur-Spezialistenwissen, ein unkritisches Mitläufertum, den Bazillus der Unfreiheit, der in einer übervölkerten, technisch organisierten Welt epidemisch verbreitet ist.“ (Albert von Schirnding, Kinder, lernt Griechisch!, in: Ders., Menschwerdung. Aufsätze zur griechischen Literatur, hg. Von Franz-Peter Waiblinger, Ebenhausen bei München 2005, S. 163-165)

An den Texten der Griechen lernt man logisches und kritisches Denken, aber auch dass Bindung Freiheit bedeutet. Kritik ist hier nichts unangenehmes – außer für die, die sie nicht zu verstehen wissen – ganz im Gegenteil, es ist die Basis griechischen Denkens: Nur im Dialog und im ständigen Hinterfragen findet man die Wahrheit mit größerer Wahrscheinlichkeit. Sokrates hat das das Leben gekostet. Wie fest muss er an die Fähigkeit zur Wahrheitsfindung des Menschen geglaubt haben?

Kennen Sie Zeitungsartikel darüber, wie wenig an Universitäten wirklich noch Kritik an populären Meinungen zugelassen wird? Kennen Sie junge Menschen, die sich darüber beschweren, dass niemand mehr in Seminaren diskutieren mag bzw. überhaupt fähig ist, mit Kritik umzugehen? Haben Sie schon einmal etwas von Mikro-Aggressionen gehört oder von gefährlichen Triggern?

V. Zeitlos ins Leben…

…mit der Zeit, die Bildung und Reife braucht. Das ist eine ideale Vorstellung, die in Zeiten des G8 oder Bologna-Prozesses sichtbar immer schwieriger zu erreichen ist. Muße – ein Wort, das aus der Mode gekommen ist, da ihr Sinn nicht verstanden wird. So verhallen leider Sätze wie Bildung braucht Zeit ungehört. Aber wenigstens dürfen die Eltern noch den Mietvertrag unterschreiben, wenn der / die 17-jährige das Studium beginnt…

Was hat das nun mit Altgriechisch zu tun? Wenn dieses Fach ein Teil der gymnasialen Bildung ist, so wird einem zwar nicht das G8 erspart bleiben, aber dafür innerhalb der Griechisch-Stunden die Zeit etwas zurückgedreht. Man gelangt ganz automatisch zu Philosophischem und beschäftigt sich damit – 45 Minuten, die einem Schultag etwas Muße einräumen können: zum Diskutieren und Nachdenken. Zeitlos sind darüber hinaus auch die Gedanken, mit denen man konfrontiert wird. Sie werden immer Gültigkeit besitzen, genau so wie ein Bach in der Musik. Und auch wenn man Bach nicht privat hört, ist er heute immer noch Orientierung für Musiker, was Struktur, Möglichkeiten und Komplexität der Musik anbelangt.

Antike – gleich ob Kunst, Musik, Theater oder Sprache – ist der Maßstab und die Basis für alles, was danach kam. Back to the roots! Ad fontes!

VI. Phantasie und Naivität…

…begründen unser Wissen. Ob Atomtheorie, Astronomie oder Chemie: Hätte es im 6. Jahrhundert v. Chr. nicht ein paar Menschen gegeben, die z.B. behauptet hätten, dass Wasser der Urstoff von allem ist oder ein paar hundert Jahre später, dass alles aus kleinen Teilchen mit Raum dazwischen besteht, würden wir heute überspitzt formuliert noch an Zeus glauben und Kant würde seine Kriegsbeute an der Wand bewundern.

Phantasie und Naivität sind der Grundstein jeder unserer heutigen Wissenschaften. Nur dadurch, dass ein paar vollkommen verrückte Gedanken geäußert wurden und diese sich anschließend durch Diskussionen weiterentwickelt haben,  können wir heute in einem aufgeklärten Zeitalter leben. Die Deduktion – also die Entstehung einer Theorie, die rein auf logischem Denken basiert – war es, die zu all dem führte. Eine Art des Erkenntnisgewinns, der heute fast gar nicht mehr praktiziert bzw. gelehrt wird. Induktion mit all ihrer Empirie und ihren Versuchen ist das Zauberwort heutiger Wissenschaft: wenn du es nicht (durch Umfragen, Beobachtungen) messen kannst, ist es nicht real – eine ziemlich eingeschränkte Sichtweise.

Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt – Albert Einstein.

VII. Erkenne dich selbst! – Γνῶθι σεαυτόν.

Ins eigene Ich und Wir kann man durch verschiedene Arten gelangen. Ein Weg ist durch die Antike. Vieles von damals fand auf der ein oder anderen Weise Einzug in unsere Kultur und damit in unsere Identität als Mitglied einer Nation oder einer gesellschaftlichen Gruppe. Ob es die Gedanken eines Platon sind, die die meisten Philosophen bis heute zu eigenen Werken inspirieren oder ob es das Neue Testament ist, das ja nicht zufällig im Altgriechischen verfasst ist. Auf den Überresten des Areopag in Athen erinnert sogar noch eine Tafel mit der Rede des Paulus daran. Auch wenn man nicht an einen Gott oder gar die katholische Kirche glaubt, so sind diese Texte nichts weiter als gute philosophische Werke.

Wer Griechisch lernt „lernt sich selbst verstehen – ein Vorgang, der das Gegenteil von Egozentrik bedeutet. Das in der frühen griechischen Dichtung und Philosophie aufbrechende Nachdenken des Menschen über den eigenen Stand zwischen Himmel und Erde mündet zugleich in Selbstbewusstsein und Selbstbescheidung: sich ermessend, vermessend, erfährt er seine Grenzen.“ (Albert von Schirnding, Kinder, lernt Griechisch!, in: Ders., Menschwerdung. Aufsätze zur griechischen Literatur, hg. Von Franz-Peter Waiblinger, Ebenhausen bei München 2005, S. 163-165)

Eine Reise in die Antike ist immer eine Reise in die Anfänge europäischer Kultur und Denkens, und nicht zuletzt eine Reise zu Neuem bzw. anderen Menschen. Diese Reise führt nicht durch die Egozentrik des eigenen Facebook Newsfeeds oder über die Instagram Selfies verwöhnter Arbeitsbienchen. Wer seine eigene Kultur kennen gelernt hat, der kann erst andere schätzen lernen und ein wirkliches Interesse für Andere entwickeln, anstatt sich nur mit dem Touristenbus von einer Merchandising-Fabrik zur nächsten karren zu lassen. Eine grundsätzliche Konsumkritik ist Teil kritischen Denkens oder finden Sie es für Ihr Leben zentral, jeden Scheiß kaufen zu dürfen?

Zu guter letzt:

Griechisch ist eine einzigartige Chance, v.a. Jugendlichen das Wahre, Gute und Schöne zu vermitteln. Die Sprache und ihre Texte verbinden Kunst mit Philosophie, Wissenschaft und Geschichte.
Gönnen wir uns und unseren Kindern diesen Luxus – in einer Konsumgesellschaft, die sich sonst jeden Luxus zu erlauben scheint? Denn Zeit für die Entwicklung eines stabilen und gesunden Charakters (Psyche) ist in unserer komplexen Welt gefragter denn je.

Erst das Wissen ohne konkreten Zweck, wie z.B. Bilanzen erstellen, macht einen wirklich arbeitsmarkt- und gesellschaftsfähig. Denn was machen Sie, wenn PCs auf einmal besser Bilanzen erstellen als Sie? Alt-Griechisch lehrt uns ein Wesentliches: Sympathie (Συμπαθεῖν) – Mit-leiden oder besser Mit-Fühlen! Die Grundlage jeder menschlichen Beziehung!

10 Comments Ein Plädoyer

  1. Sophia Denz

    Hallo.
    Ich heiße Sophia, habe Philosophie studiert und auch vor langer Zeit einmal mit Altgriechisch angefangen. Leider bekomm ich es nicht mehr zusammen…
    Kann mir denn jemand hier „Dem Schönen Wahren Guten“ und „Sophia“ auf altgriechisch aufschreiben?
    Das wäre ganz großartig!
    Vielen Dank und liebe Grüße,
    Sophia

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  2. Dr. Jesko Matthes

    kaloi aletheiaide k’agathoi, o Sophia… Das geht hier nur in lateinischer Umschrift… das erste oi in „kaloi“ ist ein Omega mit „unter-Jota“ (also Dativ) – sprich „kalóo“, das erste e in „aletheiaide“ ein eta (langes, offenes e) und das „ai“ wieder mit „Unter-Jota“, das „de“ ein angehängtes „und“ (Suffix) – sprich „alätheiaade“; und „k’agathoi“ ein abgekürztes „kai“ (und-Präfix), am Ende wieder „Unter-Jota“, zusammen also „kaloo alätheiaade k’agathoo“ – wörtlich „dem Schönen und der Wahrheit und dem Guten“. Sophia bleibt Sophia, kurzes o.

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    1. Hans Gerst

      Ist mit „unter-Jota“ das Jota subscriptum gemeint?
      kalokagathia – besser kann ich das mit meiner dooooofen Tastaur nicht – diese Hochherzigkeit und Güte sollte man heute haben, um ein wenig sich der Bildung zu nähern, die einst ein Zeichen für Europa war (?)… eine Bilanz richtig zu schreiben? Das ist ein guter Witz, das ist Galgenhumor, denn in eine Bilanz schreibe ich, was ich will…

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    2. Hans Gerst

      Warum wird nicht erwähnt, dass es im Griechischen ein „Ä“ gibt, das mit unserem „E“ nicht so arg viel zu tun hat. Wer in Griechenland mithört, der hört den Unterschied auch heraus. Chairete.

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  3. Klaus Lepinat

    Ich habe gerade angefangen zu lesen!

    Aber Sätze wie

    „Wir nehmen an …

    1.) Wissen und Bildung dienen nicht für Erlernung von Fähigkeiten von den Arbeitsmarkt, sondern auch zur Schulung von Charakter.
    2.) … “ usw.

    führen bei mir nicht dazu, weiter lesen zu wollen! Hat da niemand mehr, der des Deutschen mächtig ist, Korrektur gelesen? Oder hat jemand die Seite gehackt?

    Mit Hoffnung auf Besserung

    Klaus Lepinat

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    1. Benjamin Hartwich

      Wir haben den Satz etwas überarbeitet. Es bleibt Ihnen überlassen, sich von einem grammatikalisch falschen Satz beeindrucken zu lassen oder einfach den gesamten Artikel zu lesen.

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  4. schülerin

    yuhuuuuu! Und ich habe das glück auf einem humanistischen gymnasium zu sein und nächstes jahr altgriechisch lernen zu dürfen! Ich komme in die 8te klasse und lerne im moment deutsch, englisch und latein

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  5. foteinos

    wer nicht begreift, warum man Altgriechisch können muß, wird niemals begreifen, warum man ein wissenschaftliches Studium aufnimmt, und warum es Leute gibt, die Forschung beteiben. wer dennoch, d.h. ohne Altgriechischkenntnisse, sich einem „Studium“ hingibt oder sog. Forschung betreibt, wird immer nur hohle, leere und unbefriedigende Ergebnisse abliefern: das ist der Lauf der Zeit, in dem die Schwäche wissenschaftlicher Ergebnisse immer offenkundiger wird. weniger freundlich gesagt: das ist Degeneration.

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